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Sportkreis Mergentheim

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Fußball: Ab sofort gibt es Tickets für den Benefizabend mit der Bayern-Legende am Freitag, 21. Oktober, in Igersheim



Sechs Jahre, von 1982 bis 1988, hütete Jean-Marie Pfaff das Gehäuse des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München. In dieser Zeit feierte er seine größten sportlichen Erfolge – und avancierte 1987 schließlich sogar zum „Welttorhüter des Jahres“. Der ehemalige belgische Nationaltorwart hat bis in die Gegenwart von seiner Beliebtheit nichts eingebüßt. Er ist ein Star zum Anfassen – ohne jegliche Allüren.
Die Bayern-Legende hat inzwischen ihre Biografie unter dem Titel „Jean-Marie Pfaff – mein Leben. Vom Straßenfußballer zum Welttorhüter“ veröffentlicht. Im Rahmen eines Benefizabends ist der sympathische Belgier am Freitag, 21. Oktober, um 19.30 Uhr in der Igersheimer Erlenbachhalle zu Gast, um sein Werk vorzustellen (der Kartenvorverkauf ist gestartet).
In seiner Biografie geht es um den Typen hinter dem Fußballstar: „Zuerst musst du ein guter Mensch sein, dann ein guter Torwart!“ Genau so hat es Jean-Marie Pfaff, von den Fans schon früh zum „El Sympatico“ gekürt, auch zu seinen besten Zeiten als Torhüter beim FC Bayern München und in der belgischen Nationalmannschaft immer gewusst, wo er herkommt und wo er hin will.
In seiner Autobiografie wird der Mensch hinter dem Fußballstar sichtbar. Aufgewachsen in einer Großfamilie in einfachen Verhältnissen, geprägt durch seinen früh verstorbenen Vater und seine liebevolle Mutter, hat sich der bodenständige Familienmensch mit Können und Ehrgeiz vom Straßenfußballer zum Welttorhüter entwickelt. Dabei ist er jedoch immer das geblieben, was ihn auszeichnet – ein Mensch mit einem großen Herzen, der andere achtet und schätzt und immer dort hilft, wo es angebracht ist. Er will die Welt zumindest ein Stückweit gerechter machen und vor allem jenen helfen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Deswegen hat Jean-Marie Pfaff schon vor Jahren eine Stiftung aus der Taufe gehoben, in der er sich für behinderte und bedürftige Menschen engagiert. „Man muss auch an andere denken“, so das Motto des Belgiers.
Der 68-Jährige stellt seine Biografie vor, die bereits viel Beachtung gefunden hat. Doch dabei bleibt es an diesem Abend in dem Gemeinschaftsevent des FC Igersheim und des FC-Bayern-Fanclubs Hohenlohe, die im vergangenen Jahr ihre Vereinsjubiläen wegen Corona ausfallen lassen mussten, sicher nicht. Er steht auch im Dienst der guten Sache. Die Einnahmen kommen nämlich mehreren sozialen Zwecken zugute, Menschen, die unter der Pandemie ganz besonders gelitten haben und die gesellschaftliche Unterstützung nötiger denn je haben. Neben der Stiftung des einstigen Weltklassekeepers, der im Übrigen elf Geschwister hat, profitieren davon unter anderem der Verein „Sprungbrett“, der auf dem Üttingshof beheimatet ist, die Schule im Taubertal für geistig Behinderte in Unterbalbach oder der „Wunsch-Krankenwagen“ der Malteser.
Jean-Marie Pfaff hat sofort zugesagt, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen. Er hat viel zu erzählen. Der Abend ist nicht nur für Bayernfans eine Gelegenheit, mit dem ehemaligen Weltklasse-Torhüter ins Gespräch zu kommen, ihn hautnah zu erleben, sich seine Biografie signieren zu lassen oder ein Erinnerungsfoto zu schießen. Der Schalk sitzt ihm bis in die Gegenwart im Nacken und wenn er mal aus dem Nähkästchen plaudert, sitzt sein Publikum ganz gebannt auf den Stühlen.
Der Abend in der Erlenbachhalle wird umrahmt von den Harthäuser Musikanten. Die Macher hoffen auf eine gut gefüllte Halle, um eine stattliche Summe für die gute Sache zusammenzubekommen. Schon jetzt wird Besuchern empfohlen, eine FFP-2-Maske mit dabei zu haben, denn oberste Prämisse der Organisatoren ist, ganz auf Nummer sicher zu gehen. Und wenn die Vorlage eines aktuellen Schnelltests zu diesem Zeitpunkt gewünscht wird, sollte dies einem tollen Abend auch keinen Abbruch tun.

Der Kartenvorverkauf ist gestartet, die Zahl der Tickets in der Halle kontingentiert. Wer eine Karte erwerben möchte, wendet sich an das Rathaus Igersheim, Telefon 07931-4970, oder per Mail an Klaus Mende (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! <mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!> ).

 
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